ERKUNDUNG UND AUFSCHLUSS EINES STEINBRUCHS

Bevor mit den Abbauarbeiten begonnen werden kann, werden umfangreiche Untersuchungen und Modellierungen zur Ermittlung der verfügbaren Reserven vorgenommen.

  


Geologische Untersuchung

Geologische Untersuchungen basieren auf geologischem Kartenwerk und Feldstudien. Repräsentatives Probenmaterial wird am jeweiligen Standort gewonnen, um chemische und physikalische Eignung des Materials bezüglich seiner Eignung zur Kalzinierung zu bestimmen. Weitere, indirekte geophysikalische Methoden liefern zusätzliche Informationen, wie z. B. die Mächtigkeit der Lagerstätte.

Geologische Modellierung

Geologen interpretieren die gesammelten Daten und bestimmen Bereiche mit ähnlichen chemischen, physikalischen und sogar Brenneigenschaften, um ein Modell der Lagerstätte zu erstellen.

Planung des Steinbruchs

Durch zwei- und dreidimensionale Modelle des Steinbruchs kann die Menge der verfügbaren Reserven für jede Einheit bestimmt werden. Die verfügbaren Reserven werden durch die Eigenschaften des umliegenden Geländes beeinflusst: die Topografie und Erreichbarkeit der Lagerstätte, die hydrologischen Aspekte und Abbaulizenzen.

Auf Grundlage der Vorarbeit wird ein langfristiger Bauleitplan bis zum Lebensende des Vorkommens entworfen. In diesem Plan werden berücksichtigt:

  • Die Märkte, die die Kalk- oder Mineralendprodukte nutzen;
  • Die dazugehörigen Produktspezifikationen;
  • Die Eigenschaften der verschiedenen Arten von Öfen oder Verarbeitungsanlagen, die zur Verarbeitung von Kalkstein oder Ton zu Kalk- oder Mineralprodukten genutzt werden.

Bei langfristigen Vorgängen sind auch andere Aspekte zu berücksichtigen. Hierzu gehören:

  • Zufahrtsstraßen zu verschiedenen Bereichen;
  • Breite und Höhe von Bergwerkflächen;
  • Wassermenge, die aus dem Bergwerk zu pumpen ist;
  • Zu entsorgenden Abraummenge.

Sobald der aktive Abbau abgeschlossen wurde, muss auch für die Standortsanierung vorgesorgt werden.