Königlicher Besuch in Deutschland

13.03.2015

Presseinformation

 

KÖNIGLICHER BESUCH IM BERUFSBILDUNGS-ZENTRUM VON LHOIST IN DEUTSCHLAND

 

EIN INTERESSANTES MODELL FÜR BELGIEN

 

Limelette, Freitag, 13. März 2015. Im Rahmen eines Arbeitsbesuches in Deutschland ist der belgische König Philippe in Begleitung einer hochkarätigen Delegation im Berufsbildungszentrum BBZ von Lhoist in Wülfrath zu Gast. Von den rund 70 Jugendlichen, die hier jedes Jahr ausgebildet werden, werden 85 Prozent nach der Ausbildung bei LWE Rheinkalk, der deutschen Tochter von Lhoist, übernommen. So leistet das BBZ einen Beitrag zur Verringerung der Arbeitslosigkeit, indem es die Inhalte der Ausbildung den Bedürfnissen der Unternehmen anpasst.
 
Die belgische Unternehmensgruppe Lhoist, weltweit größter Produzent von Kalk, empfängt heute in ihrem Berufsbildungszentrum BBZ in Wülfrath den belgischen König Philippe mit einer Delegation aus Arbeits- und Bildungsministern, Repräsentanten von Arbeitnehmer- und Arbeitgeberorganisationen sowie Vertretern von Schulen und kleinerer und mittlerer Unternehmen.

 

Ziel des Arbeitsbesuches ist es, das deutsche duale Ausbildungssystem kennen zu lernen. Ein Ausbildungssystem, das die praktische Lehre im Betrieb mit der Vermittlung theoretischen Wissens in einer Berufsschule oder einer Universität verbindet. Seit den 1950er Jahren leistet das Unternehmen einen konstanten und zuverlässigen Beitrag zur Berufsausbildung von Schulabgängern in Nordrhein-Westfalen.

 
Eine Ausbildung als Schlüssel zur Anstellung
Die Finanzierung einer derartig gestalteten dualen Ausbildung tragen in Deutschland sowohl die Unternehmen, als auch der Staat. Beim BBZ übernimmt Lhoist die Vergütung der Auszubildenden, die Bezahlung der Lehrer sowie das Lehrmaterial und die Arbeitsbekleidung während der Staat die Ausbildung in den öffentlichen Schulen finanziert.
 
Rund 70 Auszubildende jährlich verfolgen im BBZ eine Karriere im Bereich Mechanik, Industrie, Elektrik oder Ingenieurwesen. Davon werden durchschnittlich 85 Prozent nach der Ausbildung übernommen. In Kooperation mit fünf anderen Firmen aus der Umgebung bildet Lhoist derzeit elf Auszubildende zusätzlich zu den eigenen aus. Je nach Umfang und Inhalt dauert die Ausbildung zwischen zwei und vier Jahren. 

 
 
Wirksam gegen die Jugendarbeitslosigkeit
Das duale Ausbildungssystem erweist sich als wirksam gegen die Jugendarbeitslosigkeit. Es ist kein Zufall, dass in den beiden europäischen Ländern Deutschland und Österreich, wo das duale Ausbildungssystem am weitesten verbreitet ist, die Zahlen der Jugendlichen mit Arbeit besonders hoch sind. So gibt es bei den unter 24-Jährigen in Deutschland 7,4 Prozent Arbeitslose, während es in Belgien 21,6 Prozent sind. Das duale Ausbildungssystem stellt demnach ein interessantes Modell für Belgien dar.
 
 
Pressekontakt:
press@lhoist.com

 

Die Lhoist-Gruppe mit Sitz in Belgien ist der weltweit größte Kalk-Produzent und in über 25 Ländern auf allen fünf Kontinenten präsent. Sie hat ihre Wurzeln im 19. Jahrhundert in der Wallonie, ist heute Arbeitgeber für 765 Mitarbeiter in Belgien und schafft zusätzlich zahlreiche weitere Arbeitsplätze.

Neben dem Hauptsitz der Lhoist-Gruppe in Limelette gibt es das weltweite  Zentrum für Forschung & Entwicklung in Nivelles, das weltweite  Zentrum  für Informationstechnologien in Neu-Löwen und das Entscheidungszentrum für Osteuropa in Wavre. Die vier belgischen Produktionsstandorte befinden sich in Hermalle, Marche-les-Dames, On-Jemelle und Merlemont.

www.lhoist.be

 

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