Unser Beitrag zur Gesellschaft

Die Lhoist Gruppe nimmt Rücksicht auf ihre Mitarbeiter und die Umgebung der Standorte, an denen sie Mineralien abbaut und verarbeitet, sehr ernst. Wir sind uns bewusst, dass wir uns unserer Verantwortung für die Rücksicht auf die Umwelt und die Gemeinschaften in der Umgebung unserer Abbaustandorte nachhaltig stellen müssen.

 

Wir bemühen uns, durch häufig diskrete Aktionen dem allgemeinen Interesse zu dienen und die Verbreitung von Ideen zur Verbesserung der Lebensqualität zu fördern. Als bedeutender wirtschaftlicher Akteur verfolgen wir aufmerksam die Entwicklung von Kultur, Bildung und Vereinswesen in den Gemeinschaften, innerhalb derer wir tätig sind.


 

Um dieses Ziel zu erreichen, setzen wir verschiedene Hebel ein:

 

Dialog

Je nach Standort setzen wir gemeinsam mit den Anwohnern und lokalen Behörden diverse Initiativen um. Beispielsweise laden wir in verschiedene Anlagen regelmäßig Anwohner, Politiker und andere Vertreter zu Treffen mit den Betriebsleitern und Facharbeitern ein. Bei dieser Gelegenheit werden wichtige Industrieprojekte erklärt und diskutiert. Dank dieses Austauschs können wir unsere Ressourcen auf eine Art und Weise nutzen, die vertretbar ist und auch den Bedürfnissen der Umgebung gerecht wird.

Bildung

Lhoist freut sich, durch die Mitgliedschaft in der Organisation „Place aux enfants“ die jüngsten Generationen zu empfangen. 

Wir organisieren themenbezogene Schul- und Vereinsbesuche: Kennenlernen des industriellen Umfelds, Funktionsweise des Unternehmens, berufliche Orientierung, Kennenlernen des Herstellungsprozesses unserer Produkte usw.

Lehrstühle 

Lhoist-Berghmans-Lehrstuhl „Unternehmen, Wirtschaft und Umwelt“ 

Die Universitäten spielen eine grundlegende Rolle, wenn es darum geht, unsere Studenten in die Lage zu versetzen, ihr ganzes Potenzial auszuschöpfen. Aus diesem Grund wurde im Jahr 2001 an der Université catholique de Louvain (UCL) der Lhoist-Berghmans-Lehrstuhl „Unternehmen, Wirtschaft und Umwelt“ eingerichtet, um die Universität in ihren Bemühungen zur Entwicklung und Umsetzung multidisziplinärer wissenschaftlicher Erkenntnisse höchsten Ranges im Umweltbereich zu unterstützen. Dieser fakultätenübergreifende Lehrstuhl (Fakultät für Wirtschafts-, Sozial- und Politikwissenschaften, Louvain School of Management und Technische Hochschule Louvain) hat bereits über 1000 Masterstudenten, 24 junge Forscher aus 9 Ländern sowie 42 wissenschaftliche Besucher aus 15 Ländern empfangen.

Internationaler Lhoist-Berghmans-Lehrstuhl für Innovation

Unter Federführung der Fondation Louvain arbeitet Lhoist auch mit der UCL zusammen, um einen Internationalen Lehrstuhl für Innovation einzurichten. Dieser Lehrstuhl für Forschung und Lehre hat zum Ziel, die Entwicklung der UCL auf internationaler Ebene durch ein ambitioniertes Innovations- und In- und Out-Mobilitätsprogramm zu unterstützen, um begabte belgische und internationale Ingenieurstudenten anzuziehen. Das Ziel ist, sie darauf vorzubereiten, sich den komplexen Herausforderungen in der Industrie zu stellen, ihnen Methoden an die Hand zu geben, um Probleme bei komplizierter technologischer Innovation zu bewältigen und ihren Unternehmergeist zu fördern – und dies in einem zunehmend globalisierten Umfeld. Jedes Jahr absolvieren 5 bis 10 Masterstudenten der Technischen Hochschule Louvain-la-Neuve ein Praktikum in einem Unternehmen im Ausland (vorrangig in Nord- und Südamerika und in Russland) und 5 brillante internationale Studenten erwerben ihren Ingenieur-Master an der UCL.

Kulturelle und gemeinschaftliche Projekte

Wir unterstützen mehrere soziale und kulturelle Projekte in Belgien, die mit dem lokalen Netz der Produktionsstandorte verbunden sind. 

Beispiele für soziale Projekte sind unter anderem: soziale Unterstützung an Schulen, karitative Vereinigungen, Sponsoring von Sportinfrastrukturen und -vereinen, touristische und pädagogische Projekte usw.

Lhoist fördert auch die Kultur, indem die Gruppe die Programme von Kulturzentren, das Festival du Rire von Rochefort, das Festival für Musik des Barock usw. unterstützt. 

Das Château d’Aigremont wurde seit seinem Erwerb durch die Lhoist Gruppe im Jahr 2001 vollständig restauriert. Dieser außergewöhnliche Ort ist ein bemerkenswertes Beispiel für die Lièger Architektur im ersten Viertel des 18. Jahrhunderts. Es ist heute regelmäßig für Besucher, insbesondere für Schulen, geöffnet. Konzerte klassischer Musik sowie Theateraufführungen finden dort statt. An den „Journées du patrimoine“ (Tage des Kulturerbes) im September kommen 700 Menschen.

Biodiversität

In Merlemont wird seit 1898 Dolomit industriell abgebaut. Der ehemalige Steinbruch Bois de Rinval, in dem der Betrieb vor genau 20 Jahren eingestellt wurde, ist heute ein 14 Hektar großes Gebiet, in dem die Natur gedeiht.

Unsere Sanierungsbemühungen hatten zum Ziel, Wiesen und Brachen auf Dolomitkalkstein wiederherzustellen. Am gesamten Standort wurden mehrere Hektar dieses seltenen Milieus erhalten oder wiederhergestellt und werden nun regelmäßig gepflegt, um einen optimalen Erhaltungszustand zu gewährleisten. Andernfalls würden diese bedeutenden Flächen zum Nachteil von thermophilen Tierarten schnell mit Wald zuwachsen.

Der Standort ist ideal für Pflanzenarten, die viel Licht mögen. Die bekanntesten Pflanzen sind ohne Zweifel Orchideen, Enzian und Orobanchen.

Wir teilen gern den Reichtum dieses Milieus, wo es von Blüten und Schmetterlingen wimmelt.