WAS PASSIERT BEIM ABBAU IM STEINBRUCH?

Beim Abbau im Steinbruch findet eine Reihe von Arbeitsabläufen gleichzeitig statt.  

 

 
 

 

 

 


 

Die Sprengarbeiten richten sich nach dem Abbauplan, der vorgibt, wo, wann und mit welcher Methode das Gestein abgebaut werden muss. Sofern erforderlich, wird das Material selektiv gewonnen, d.h. unterschiedliche Qualitäten werden für unterschiedliche Produkte gefördert. Es können aber auch Mischqualitäten gesprengten Gesteins durch gezielte Auswahl verschiedenener Abbauorte und deren Mischung direkt im Steinbruch gewonnen werden. Lhoist wählt im Allgemeinen diese Vorgehensweisen auch in Kombination, weil wir sicher sind, dass nur so die Kundenanforderungen erfüllt und gleichzeitig die Ressourcen auf lange Sicht verantwortungsvoll genutzt werden können.

Die Abbauarbeiten beginnen mit der Bohrung der Sprenglöcher im festgelegten Bohrraster, der Sprengung, der Verladung und dem Transport des gesprengten Gesteins zum Vorbrecher (Primärbrecher). Eine exzellente  Sprengarbeit sichert bereits die erforderliche Qualität und Quantität der großen Gesteinsmengen, die für die Weiterverarbeitung in der Aufbereitungsanlage erforderlich sind. Die Qualität wird im Steinbruch bestimmt und ist deshalb ein äußerst wichtiger Schritt im Prozess.

Nachdem das Gestein gesprengt wurde, wird das Material durch Ladegeräte (Bagger oder Radlader) auf SKW (Schwerlastkraft) verladen und dann von der Steinbruchwand zum Vorbrecher transportiert.

Gestein welches nicht dem Brecher zugeführt werden kann  wird entweder anderweitig vermarktet oder es kann innerhalb des Steinbruchs zum Zweck der Rekultivierung oder der Wiederherrichtung verbracht werden.

Der tägliche Abbaubetrieb muss auf kurzfristige interne und externe Umstände reagieren können, um die kontinuierliche Versorgung der Kunden sicherzustellen. Der Vergleich von langfristigen Prognosen und der kurzfristigen eintreffende Befunde während der Arbeit ermöglicht es, Probleme zu identifizieren und korrigierend einzugreifen.