About us

 

Unser Beitrag zur Gesellschaft

Wir sind uns der lokalen Verantwortung im Umfeld der Steinbrüche und Produktionsanlagen, aus denen Mineralien abgebaut und verarbeitet werden, bewusst. Daher engagieren wir uns auch sozial und kulturell. Wir sind uns einig darüber, dass wir unserem Umfeld sowohl der Umwelt als auch der Gesellschaft und den Gemeinden in der unmittelbaren Umgebung unserer Betriebe etwas zurückgeben sollten.

Meistens diskret im Hintergrund unterstützen und fördern wir darum gesellschaftliche, soziale und kulturelle Interessen. Ziel ist es dabei immer, die allgemeine Lebensqualität zu verbessern.

 


 

Dies wird auf verschiedenste Art und Weise erreicht:

 

Unterstützung von Bildung

Ausbildungskooperationen mit benachbarten Unternehmen

Alle unsere Werke sind an ihren jeweiligen Standorten bedeutende Unternehmen, die aktiv in ihr Umfeld eingebunden sind und soziale Verantwortung übernehmen. Bei rund 1.000 festangestellten Mitarbeitern bereiten wir etwa 85 Auszubildende auf ihren Beruf vor — eine Ausbildungsquote, die weit über dem Durchschnitt liegt. Darüber hinaus bieten wir an den großen Standorten Hönnetal und Wülfrath benachbarten Unternehmen eine Ausbildungskooperation an. Dadurch können insbesondere auch kleinere Firmen Ausbildungsplätze anbieten und so vom Ausbildungs-Know-how unseres Unternehmens profitieren. Besonders erfreulich, wenn dadurch Partner gefunden werden, die zum ersten Mal ausbilden – vor allem natürlich für die jungen Menschen, die endlich einen Ausbildungsplatz finden. Weitere Informationen zu unserem Ausbildungsangebot finden Sie in unserem Job Portal.

Schulklassen im Steinbruch

Im Umfeld des Tages des offenen Steinbruchs besuchen z.B. Grundschüler der Offenen Ganztagesschule Mettmann das Werk Flandersbach. Nach Empfang und Anpassen der persönlichen Schutzkleidung geht es per Bus in den Steinbruch, wo neben einer Sprengung auch die Großgeräte im Einsatz bestaunt werden können. Vor der Weiterfahrt zur Werkbesichtigung des Werks Flandersbach kann von den Teilnehmern die Gelegenheit genutzt werden, besonders interessant aussehende Steine zu sammeln und mitzunehmen.

Gemeinnützige Projekte und Kultur

Unterstützung von Jugendmannschaften

Wir unterstützen auch regionale Jugendmannschaften. Mit der gezielten Förderung durch unser Unternehmen ist in Wülfrath ein großzügiges Stadion entstanden, das wegen seiner hervorragenden Anlage heute Stützpunkt des Deutschen Fußball-Bundes ist. Bei regelmäßig stattfindenden Fußball-Turnieren von Werksmannschaften werden Erlöse aus dem Essensverkauf immer für wohltätige Zwecke gespendet – ein besonderes Engagement der beteiligten Mitarbeiter.

 

Kletterparadies im Kalksteinbruch

Um ihren Sport unter freiem Himmel ausüben zu können, mussten Kletterer aus Westdeutschland früher weite Wege in Kauf nehmen. Seit einigen Jahren ist das anders. Der NRW-Landesverband des Deutschen Alpenvereins bietet Teile des Bochumer Bruchs in Wülfrath als Übungswände für Sportkletterer an. Seit 2003 kann man dort unter Aufsicht versierter Kletterer in unserem ehemaligen Steinbruch einige Kalksteinfelsen erklimmen. Die dort bestehenden Biotope bleiben selbstverständlich unberührt. Informationen zum Klettern findet man unter http://www.bochumer-bruch.de/.

 

Das Museumsprojekt „Zeittunnel“ in Wülfrath

Wir unterstützen auch kulturelle Einrichtungen wie das Museumsprojekt „Zeittunnel“ in Wülfrath. Im alten 160 Meter langen Arbeitstunnel des ehemaligen Bochumer Bruchs werden in einer Ausstellung 400 Millionen Jahre Erdgeschichte erlebbar. Vom Devon aus, dem Zeitalter, in dem der Wülfrather Kalkstein entstanden ist, durchschreiten die Besucher acht Zeitfenster bis in die Neuzeit. Am Ende treten sie auf eine Rampe, die einen herrlichen Blick in einen stillgelegten, natur belassenen Kalksteinbruch gewährt. Damit Kinder die Geschichte direkt erfahren können, stellen wir gerne Kalksteine bereit, die spielerisch bearbeitet werden können. Einen großen Teil des Erfolgs tragen auch unsere Pensionäre, die sich auch heute noch ehrenamtlich für das Projekt engagieren.

Mehr Information zum Zeittunnel in Wülfrath finden Sie hier:

 Flyer Zeittunnel

Illumina: Industrie und Kultur – Events mit nächtlichem Zauber

Für die „illumina 2003 IndustrieNaturRaum“ und als Höhepunkt und Finale der dezentralen Landesgartenschau Euroga 2002+ öffneten wir den ehemaligen Steinbruch Prangenhaus. Auf einem Rundwanderweg konnten die Besucher die Geschichte der Wülfrather Kalkindustrie kennen lernen und sich durch wunderbare musikalische Klänge verzaubern lassen. Der Steinbruch selbst wurde mit farbigen Lichteffekten dramatisch inszeniert, aber auch mit Originalgeräuschen wieder zum Leben erweckt. Über 45.000 Besucher kamen zur „illumina 2003“ nach Wülfrath, um diese einmalige Licht- und Klanginszenierung zu erleben. Auch die „illumina 2006“, die das 150-jährige Jubiläum der Entdeckung des Neanderthalers feiert, wurde von uns unterstützt. Rund 12.000 Menschen besuchten das idyllische Tal, um dieses einmalige Ereignis zu erleben. 

 

Prof. Dr. Gerd-C. Weniger, Direktor Neanderthal-Museum
„Ohne das Engagement von Lhoist in Deutschland hätte unsere illumina 2006 Nachtbilder nicht stattfinden können!“

 

Denkmalschutz und Förderung der regionalen Kulturszene

Der „Tillmannsdorfer Sattel“ ist eine besonders schöne Kalkstein-Formation, die ursprünglich vor mehr als 300 Millionen Jahren abgelagert wurde und geologisch wertvolle Information enthält. Er gilt als Naturdenkmal und wurde von uns durch ein neu gestaltetes Umfeld und farbige Beleuchtung wiederhergerichtet und im wahrsten Sinne des Wortes ins rechte Licht gerückt. Damit knüpfen wir daran an, die regionale Kulturszene zu fördern. Schon vor mehr als 50 Jahren unterstützten wir Maler, Grafiker und Bildhauer, indem wir Gemälde erwarben und in den eigenen Büroräumen ausstellten. Dadurch wurde so mancher Grundstein einer künstlerischen Laufbahn gelegt und die Existenz junger Künstler gesichert.  

 Barbara Lorenz-Allendorff, Bürgermeisterin von Wülfrath 2009
„Mit der Wiederherrichtung des Tillmannsdorfer Sattels setzt Lhoist in Deutschland erneut einen kulturellen Akzent, der nahtlos an die vom Unternehmen geförderten Projekte Zeittunnel und Illumina anschließt.“

 

Förderung von Bioversität

Entstehung eines Naturschutzgebietes

Ehemalige Sedimentationsbecken stellen einen ökologisch wertvollen Raum für Pflanzen, Amphibien und Wasservögel dar. Im Zuge der Renaturierung und Folgenutzung wurde gemeinsam mit dem Kreis Mettmann ein Konzept entwickelt, das Biotope und Artenschutz berücksichtigt, Biodiversität fördert als auch die Bedürfnisse der umliegenden Bevölkerung zu Freizeit, Naherholung und Landschaftserlebnis einbezieht. Es werden Maßnahmen zum Schutz, zur Pflege und zur Entwicklung von Natur und Landschaft durchgeführt sowie Flächen bestimmt, die der natürlichen Entwicklung überlassen werden.