Unternehmensgeschichte

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Ursprünge

Unsere Wurzeln reichen bis ins 19. Jahrhundert zurück, als Hippolyte Dumont 1889 eine Produktionsstätte in Belgien eröffnete.

Von dort aus hat die weltweite Expansion begonnen: zunächst nach Frankreich im Jahr 1926, dank der Antriebskraft seines Schwiegersohns, Léon Lhoist. Er baute das Unternehmen durch den Kauf von Kalk-, Kalkstein- und Dolomitwerken in Belgien und Frankreich aus. In den letzten 35 Jahren hat die vierte Generation die Entwicklung des Unternehmens unter der Führung von Baron Berghmans, dem aktuellen Vorsitzenden, immer weiter vorangetrieben.

In den 80ern überquerte der Konzern den Atlantik hin zu den Vereinigten Staaten. In den 90ern eröffneten sich bedeutende Expansionschancen in West- und Osteuropa, Deutschland und Skandinavien. Auch im neuen Jahrtausend erweiterten sich unsere Horizonte von Südeuropa nach Brasilien und schrittweise bis nach Asien.

Heute sind wir einer der weltweit führenden Hersteller von Kalk, Dolomit und Mineralien. Und unser Wachstum setzt sich fort durch weitere Übernahmen und die Erschließung neuer Regionen. Im Hinblick auf die derzeitigen und künftigen Bedürfnisse unserer Kunden investieren wir zudem in neue Anlagen und die Weiterentwicklung unseres Portfolios innovativer Produkte und Lösungen.

In den letzten Jahrzehnten hat sich die Produktion der Gruppe Lhoist verzehnfacht und unser Umsatz ist um das Vierzigfache gestiegen. Lhoist betreibt 100 Werke in über 25 Ländern und verfügt über 6.400 Mitarbeiter aus mehr als 40 Herkunftsländern.

 

1889

Hippolyte Dumont

Hippolyte Dumont heiratet Caroline Wautier im Jahr 1889. Durch ihre Heirat entstand der Name Dumont-Wautier, mit dem auch heute noch das Werk und die Steinbrüche entlang der Meuse in der Nähe von Lüttich in Belgien bezeichnet werden.
Hippolyte Dumont besaß damals drei Anlagen, in denen Ziegel hergestellt wurden. Später übernahm er die Kalköfen in Ampsin. 1900 kaufte er einen Steinbruch in Hermalle-sous-Huy, wo er zwischen 1901 und 1912 neun Kalköfen bauen ließ. Damit war der Hauptsitz in Hermalle geboren!
Dieser vielseitige und geschäftstüchtige Mann ist der Gründer des Konzerns, der heute den Namen seines Schwiegersohns Leon Lhoist trägt.

1924

Leon Lhoist

Léon Lhoist, Schwiegersohn von Hippolyte, gründet „Etablissements Léon Lhoist“ in Jemelle, Belgien.

1926

Frankreich

Die Gründung von Carrières et Fours à Chaux de Dugny in Frankreich ist der Beginn der internationalen Expansion von Lhoist.

1981

USA

Lhoist erobert 1981 den Markt in den USA durch die Übernahme von Anteilen an Chemical Lime in Texas.
Der Konzern expandiert im Westen durch den Kauf des Kalkbetriebs von Genstar im Jahr 1986 und im Südosten durch die Übernahme von Allied Lime im Jahr 1989.

1992

Tschechische Republik

 Die Übernahme von Vápenka Certovy Schody (VCS) in der Tschechischen Republik ebnet der Lhoist Gruppe den Weg nach Osteuropa.

 

1993

Deutschland

Joint Venture mit RWK Kalk, Deutschland.

1994

Niederlande

Joint Venture mit Nedmag, Niederlande.

1995

Missouri (USA)

Bau der größten US-Anlage der Lhoist Gruppe in St. Genevieve, Missouri (USA), am Ufer des Mississippis.

1996

Dänemark, Norwegen und Schweden

Lhoist erwirbt Faxe Kalk mit Werken in Dänemark, Norwegen und Schweden.

1996

Polen

Lhoist setzt seine Expansion in Osteuropa mit der Übernahme des Kalkbetriebs in Bukowa und 1998 in Opolwap, Polen fort.

1999

Deutschland

Übernahme der Rheinischen Kalksteinwerke Wülfrath (RKW), Deutschland. Die Betriebe der Firmen RWK und RKW werden zu einem neuen Unternehmen zusammengeschlossen: Rheinkalk.


Die Gruppe weitet ihren Dolomit-Feuerfestbetrieb durch die Gründung von Wülfrath Refractories aus, einem Zusammenschluss von den 1993 erworbenen Lhoist Réfractaires mit Wülfrather Feuerfest (Deutschland), einem ehemaligen Geschäftsbereich von RKW.

 

 

2000

GROSSBRITANNIEN

Erwerb der Kalkproduktion von RMC Industrial Minerals, Großbritannien. Diese neue Einheit wird unter dem Namen Lhoist UK Ltd. arbeiten.

2001

USA, Frankreich, Spanien, Portugal

Übernahme der Baker-Group USA. Die Feuerfestbetriebe von Baker und Wülfrath, Deutschland, werden zu LWB Refractories vereint.

Übernahme der Unternehmensgruppe Balthazard & Cotte, einem renommierten südeuropäischen Kalkhersteller mit Sitz in Grenoble (F) und weiteren Niederlassungen in Frankreich, Spanien und Portugal.

2002

Polen

Übernahme des Kalk- und Dolomitbetriebs der Heidelberg Cement Group in Gorazdze und Sabinow, Polen.

2004

Brasilien

Marktzugang in Brasilien durch die Übernahme des Kalkbetriebs (Cal Itaú) Group Votorantim bestehend aus 4 Werken im Bundesstaat Minas Gerais (São José da Lapa, Matozinhos, Arcos und Limeira).

2005

Feuerfest Sparte

Lhoist veräussert seine gesamte Feuerfestaktivitäten weltweit.

2006

USA

Lhoist übernimmt Franklin Industrial Minerals in den USA, ein führender Hersteller von aufbereitetem Kalkstein und plastischem Ton mit neun Anlagen im Südosten der USA und Texas.

2008

Malaysia

Lhoist erwirbt einen Kalksteinbruch nahe Ipoh in Malaysia.

2010

OMAN, RUSSLAND

Ein Joint Venture von Lhoist und dem russischen Metallkonzern TMK erhält eine Abbaulizenz für einen Steinbruch im Ural.

Lhoist und Suhail Bahwan Group gründen ein Joint-Venture-Unternehmen mit Namen Bahwan Lhoist LLC, um Kalkstein- und Dolomitressourcen im Oman zu erforschen und zu entwickeln.

2011

Brasilien

Joint venture mit Cal Norte e Nordeste S.A.

2013

Malaysia

Lhoist erwirbt Megah Jaya Industries Sdn Bhd.

2014

Brésil

Lhoist übernimmt Araguaia Mineração et Indústria Ltda.

2014

GROSSBRITANNIEN

Der Erwerb von Steetley Dolomite generiert Lhoist eine zusätzliche Versorgungsquelle für die britische Stahlindustrie. Die Ergänzung des Produktportfolios bietet Lhoist nun die Möglichkeit, auch den britischen Feuerfest- und Stahlsektor mit Dolomit zu beliefern.

2015

Malaysia & Singapur

Erwerb der Kalk aktivitäten der NSL Gruppe.

2015

Allemagne

Erwerb des Kalkwerkes Istein und Walhalla der HeidelbergCement-Gruppe.

 

1887

Die Rheinisch Westfälischen Kalkwerke

Wilhelm Schüller, Anton Winter und die Gewerkschaft Maximilian gründen die Rheinisch Westfälischen Kalkwerke in Dornap.

 

1903

Die Rheinischen Kalksteinwerke

August Thyssen gründet die Rheinischen Kalksteinwerke in Wülfrath und sichert damit ein wichtiges Rohstoffvorkommen für die Stahlproduktion seiner Werke.

1997

Die Lhoist-Gruppe

Die Rheinischen Kalksteinwerke in Wülfrath gehören zu 100% zur Lhoist-Gruppe.

1999

Wülfrath Refractories GmbH

Die Feuerfestgesellschaften Lhoist Réfractaires und Wülfrather Feuerfest werden zur Wülftrath Refractories GmbH zusammengeführt.

2002

Headoffice in Wülfrath

Rheinkalk verkauft seine Werke in Wellen/Obermosel und Mettmann-Neandertal. Das neue Headoffice in Wülfrath wird bezogen

2003

100-jähriges Firmenjubiläum

Rheinkalk feiert mit seinen Mitarbeitern das 100-jährige Firmenjubiläum. Rheinkalk erwirbt die Mehrheit an der Kalkwerk Lengerich GmbH

2005

Tag des offenen Steinbruchs

Der bundesweite "Tag des offenen Steinbruchs" findet erstmals statt. Rheinkalk beteiligt sich mit 6 Werken.

2008

Eröffnung des Silberbergs

Der neue Steinbruch "Silberberg" im Werk Flandersbach geht am 15. August in Betrieb.

2011

75 Jahre HDW

Rheinkalk HDW in Herzberg-Scharzfeld feiert das 75-jährige Bestehen.

2014

Lhoist Western Europe

Die Rheinkalk GmbH wird Teil der Lhoist Western Europe, die dem weltweit operierenden Konzern Lhoist S.A. angegliedert ist. Die Organisations-Einheit der Lhoist Western Europe umfasst die Geschäftsbereiche Deutschland und die Benelux-Staaten.

2015

Werk Istein

Erwerb des Kalkwerkes Istein und Walhalla der HeidelbergCement-Gruppe.