Optimierte Kalklösungen für eine stärkere, zuverlässigere Goldrückgewinnung

Golderze unterscheiden sich stark und erfordern jeweils maßgeschneiderte Aufbereitungsstrategien, um hohe Ausbeuten zu erzielen. Kalk und Branntkalk sind für diese Leistung unverzichtbar. Bei Lhoist unterstützen wir Sie dabei, die Goldgewinnung mit leistungsstarken Kalklösungen zu maximieren – entwickelt für die Tank- und Haufenlaugung, Kupfer-Gold-Systeme, sulfidische refraktäre Erze, Lateriterze, die Silbergewinnung und vieles mehr. Ganz gleich, wie Ihr Prozess aussieht: Wir unterstützen Sie dabei, die Ausbeute zu erhöhen, Verunreinigungen zu kontrollieren und effizientere, sauberere Abläufe zu erreichen.  

Herausforderungen durch Natriumhydroxid im Betrieb

In einigen Betrieben wird Natriumhydroxid (NaOH) anstelle von Kalk verwendet. NaOH kann jedoch zu Prozessinstabilitäten führen, die die Rückgewinnung reduzieren, die Produktion verlangsamen und die Betriebskosten erhöhen. Mit Kalk können Sie folgende Risiken mindern: 

Auflösung von Kieselsäure und Gelbildung  

NaOH setzt SiO2 zu Silikaten um und fördert so Gelbildung, die:  

  • Rohrleitungen verstopft  
  • die Durchlässigkeit des Haldenmaterials verringert  
  •  zu Fouling der Aktivkohle führt  

Kalk verhindert dies, indem er stabile Calciumsilikate bildet, die die Gelbildung stoppen und so einen stabilen Kreislauffluss aufrechterhalten. 

  

Anreicherung von Natrium und Sulfat  

Durch NaOH steigt der Gehalt an gelöstem Natrium und Sulfat, was folgende Auswirkungen haben kann:  

  • Beeinträchtigung der Goldadsorption  
  • Reduzierte Kalkreaktivität  
  • Destabilisierung des Kreislaufs  

Kalk bindet Sulfat als Gips und trägt so dazu bei, das chemische Gleichgewicht zu stabilisieren und die Goldgewinnung zu sichern.  

 

Kalkablagerungen aus Calciumcarbonat  

Durch NaOH kommt es zu einer starken CO2-Absorption im Kreislauf, wodurch der Carbonatgehalt schnell steigt und mit Calciumcarbonatablagerungen reagiert.  

Da die alkalischen Bedingungen im Kreislauf erhalten bleiben, setzt sich der Ablagerungszyklus fort. Kalk reduziert den CO2-Transfer und stabilisiert die Carbonatchemie und trägt so dazu bei, Ablagerungen zu verringern und die Auslaugungsleistung zu erhalten.  

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