Tierhygiene

Tierhygiene

Lhoist Kalkstein- und Kalkhydratprodukte werden umfangreich bei Hygienemaßnahmen in der Tierhaltung verwendet, da Viehzüchter und Verbraucher zunehmend natürliche, umweltfreundliche Lösungen vorziehen. Außerdem sind sie in einigen Streurezepturen für Haustiere enthalten.

Saniblanc® ist Lhoists globale Marke für Tierhygieneprodukte und dazugehörige Dienstleistungen.

Heimtierstreu

Kalksteinpartikel in sorgfältig gewählten Größen sind Bestandteil einiger Zusammensetzungen von Heimtierstreu, um den pH-Wert anzupassen und so Gerüche zu neutralisieren. Branntkalk ist auch einer der grundlegenden Rohstoffe für die Produktion von synthetischem Heimtierstreu, welches hauptsächlich aus Calciumhydrosilikaten besteht und eine hohe Saugkraft aufweist.

Nutztierhygiene

Gebrannter Kalk und/oder Dolomit in Kombination mit Calciummagnesiumcarbonat macht Saniblanc® zu einem besonders natürlichen Produkt. Es ist als feines Pulver, in Körnungen oder gemischt mit Wasser als Kalkmilch verfügbar. Es schützt die Gesundheit der Tiere in vielerlei Hinsicht.

Unser Produkt Saniblanc®:

  • schützt Vieh und Geflügel vor einem breiten Spektrum an Bakterien, Viren und Parasiten und vor allem vor Klauenerkrankungen,
  • senkt die Anzahl der Keime im Kot in einem Gülleentwässerungssystem,
  • ist durch den Anstieg des pH-Wertes, den es verursacht, als dauerhaft wirkender Hemmstoff gegen tierische Krankheitserreger anerkannt,
  • reduziert und zerstört Krankheitserreger auf natürliche Weise, um die Stallhygiene zu verbessern, sodass keine Resistenz entwickelt wird,
  • hat keine toxische Wirkung auf Warmblüter,
  • ermöglicht ein besseres Abfließen der Gülle und begrenzt die Oberflächenschaumbildung,
  • das in der Gülle enthaltene Calcium/Magnesium kann auf Feldern verteilt werden und steht dann Pflanzen als sehr wirtschaftliches Düngemittel zur Verfügung.

Saniblanc ® ist für die Behandlung von Geflügelseuchen/-krankheiten und Vogelgrippe (H5N1) in Großbritannien genehmigt worden. Jüngste wissenschaftliche Untersuchungen am Institut Pasteur (Lille, Frankreich) zeigen, dass das Vogelgrippevirus durch Kalk bei 4 °C innerhalb von 5 Minuten inaktiviert wird.